interdisziplinärer Masterstudiengang Populärkulturen
Der Masterstudiengang Populärkulturen bietet ein forschungsorientiertes Studium mit text-, bild- und medienwissenschaftlicher Ausrichtung. Der Studiengang eröffnet durch die Zusammenarbeit mehrerer Fächer und Einrichtungen nicht nur die Möglichkeit der interdisziplinären und intermedialen Auseinandersetzung mit massenmedialen Phänomenen, sondern auch eine verstärkte Praxis- und Berufsorientierung.
Mit Populärkulturen hat der Studiengang kulturelle Erzeugnisse, Alltagspraktiken und gesellschaftliche Phänomene zum Gegenstand, die in Europa und den USA seit spätestens dem 19. Jahrhundert mit dem Aufstieg der Massenmedien zu beobachten sind. Der gegenwarts- wie geschichtsbezogene Masterstudiengang hat seinen Schwerpunkt auf der Verbreitung von populärkulturellen Artefakten vor allem in der Moderne, verfolgt aber auch Popularisierungseffekte bis in die Vormoderne hinein.

Aktuelles
Am 13.4.2026 beginnt die erste Vorlesungszeit des Masterstudiengangs Populärkulturen. Alle Lehrveranstaltungen, die im Sommersemester 2026 belegt werden können, sind über heiCO (Applikation „Mein Studium“) aufrufbar. Für einen ersten Überblick kann das Vorlesungsverzeichnis hier als pdf heruntergeladen werden.
Bewerbung und Zulassung
Die Bewerbung für einen Studienbeginn im Sommersemester 2026 ist ab sofort und bis einschließlich 31.3.2026 möglich. Bitte reichen Sie Ihre über das Bewerbungsportal heiCO ein.
Aufgrund seiner Interdisziplinarität sind die Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang offen angelegt: Vorausgesetzt wird ein Bachelorabschluss in einem der beteiligten Fächer oder in verwandten Fächern (mind. 50% bzw. 70 LP) sowie Deutsch- und Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 gemäß GER. Für einzelne Lehrveranstaltungen, z.B. aus dem Bereich der Romanistik, können ggf. zusätzliche (passive) Sprachkompetenzen nötig sein. Diese sind jedoch keine Zugangsvoraussetzung, da entsprechende Sprachkompetenzen von der Wahl der Lehrveranstaltungen durch die Studierenden abhängen. Zudem besteht im Rahmen des Wahlmoduls die Möglichkeit, zur Angleichung von Wissensständen auch grundständige Veranstaltungen aus den einzelnen Fachdisziplinen zu belegen, die nicht Gegenstand des Bachelorstudiums waren.
Fragen zum Bewerbungsverfahren und zu Ihren persönlichen Zulassungsvoraussetzungen können Sie jederzeit gerne an die Fachstudienberatung richten:
Dr. Martina Engelbrecht, engelbrecht@uni-heidelberg.de
Wichtige Unterlagen
Aufbau des Studiums
Der Masterstudiengang Populärkulturen wird im Hauptfach in zwei Varianten angeboten: neben einer stärker forschungsorientierten Variante bietet der Studiengang zur Förderung von Mobilität und zur Praxis-/Berufsorientierung eine Verlaufsvariante mit integrierter Praktikums-/Mobilitätsoption im dritten Semester an.
- Im Hauptfach ohne Praktikumsoption entfallen von den 120 Leistungspunkten 90 Leistungspunkte auf fachbezogene studienbegleitende Lehrveranstaltungen bzw. Module und 30 Leistungspunkte auf das Abschlussmodul, bestehend aus Masterarbeit (25 LP), Forschungskolloquium (2 LP) und mündlicher Abschlussprüfung in Form einer Disputation zur Masterarbeit (3 LP).
- Im Hauptfach mit Praktikumsoption entfallen von den 120 Leistungspunkten 60 Leistungspunkte auf fachbezogene studienbegleitende Lehrveranstaltungen bzw. Module, 30 Leistungspunkte auf das Praktikumsmodul und 30 Leistungspunkte auf das Abschlussmodul, bestehend aus Masterarbeit (25 LP), Forschungskolloquium (2 LP) und mündlicher Abschlussprüfung in Form einer Disputation zur Masterarbeit (3 LP).
Studienverlaufspläne
Berufsfelder
Der Masterstudiengang bildet einerseits eine Grundlage für die weitere wissenschaftliche Qualifikation mit dem Ziel der Promotion und qualifiziert andererseits für eine forschungsnahe berufliche Tätigkeit, beispielsweise in den folgenden Bereichen:
- Kulturmanagement
- Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit / Unternehmenskommunikation
- Erwachsenenbildung / Kunsterziehung / Museumspädagogik
- Dramaturgie und kreatives Schreiben
- Archivwesen / Dokumentation
- Galerien / Kunstakademien / Museen / Ausstellungswesen
- Journalismus / Medienberufe: Online- und Printmedien
- Lektorat / Verlagswesen
- Stiftungsarbeit
- Tourismus
- Forschung und Lehre an Universitäten
Mobilität: studieren im Ausland
Sie interessieren sich für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Masterstudiengangs Populärkulturen? Ein Auslandssemester kann prinzipiell jederzeit in den Studienverlauf integriert
werden. Grundsätzlich kann jede Lehrveranstaltung bzw. jedes Modul des Studienganges auch an einer ausländischen Universität absolviert und anerkannt werden. Die Anerkennung hochschulischer Leistungen und die Anrechnung von Leistungen außerhalb des Hochschulstudiums erfolgen nach den Grundsätzen der Lissabon-Konvention. Grundlage der Notenumrechnung für im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen ist die „Handreichung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen an der Universität Heidelberg“. Eine rechtzeitige Beratung zur Planung des Auslandsaufenthaltes und zur Absprache der Anerkennungsmöglichkeiten bei der Fachstudienberatung wird dringend empfohlen.
Als Mobilitätsfenster eignen sich je nach individueller Studienplanung insbesondere das dritte oder vierte Semester; zum Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts sollten jedenfalls zu-
mindest das Basismodul und erste Vertiefungsveranstaltungen absolviert sein. Als Austauschdestinationen stehen den Studierenden u.a. die Erasmus-Partneruniversitäten der
beteiligten Fächer sowie die Partneruniversitäten Heidelbergs im Rahmen von 4EU+ und außereuropäischen Netzwerken zur Verfügung. Sowohl Auslandsaufenthalte (als Stu-
dien- oder Praktikumsaufenthalt) als auch „Internationalisation at home“, beispielsweise in Form von Sommerschulen oder der zunehmenden (digitalen) kooperativen Lehrformate, insbesondere (aber nicht ausschließlich) im Rahmen von 4EU+, werden nachdrücklich unterstützt.
Sollten Sie einen Auslandsausfenthalt im Rahmen der Erasmus-Partneruniversitäten der beteiligten Fächer Europäische Kunstgeschichte, Germanistik oder Romanistik planen, wenden Sie sich bezüglich weiterer Informationen bitte direkt an die Erasmus-KoordinatorInnen der genannten Fächer.